Finale

Bad Bellingen -> Breisach -> Kappel-Grafenhausen

Die letzten Tage lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Regen. Wind. Regen. Ne halbe Stunde Regenjacke aus. Regencape an. Wind, Regen.

Das Erstaunliche ist, dass es mich emotional nicht mal sehr schrottet, es lässt mich nur … müde sein. Wär halt schöner mit Sonne. Und wenn die Sonne rauskommt, freue ich mich wie ein kleines Kind über Weihnachten. Manchmal macht der Rheinradweg seltsame Bögen, dann landet man irgendwo im Nirgendwo auf schotterigen Straßen, die elend lange durchs Nirgendwo führen, so lange, bis man glaubt, sie nämen nie ein Ende, und irgendwann würde man einfach runterfallen von der Scheibe.

Und dann geht wieder die Sonne auf, und die Straße wird glatt, und der Wind kommt von hinten, und alles ist gut.
Gestern Abend habe ich den Text vom Partisanenlied auswendig gelernt, so dass ich heute wenigstens was zu singen habe außer „lalala“, nachdem ich vorgestern an fast allen guten, alten Lagerfeuerliedern gescheitert bin.

Ich fahre nie mehr als 2,5 Stunden, weil ich schlicht keine Lust habe, so mit Regenjacke an, Regenjacke aus.
Morgen ist die letzte Strecke, von Kappel-Grafenhausen ( das gibt es wirklich, und es ist sogar ganz niedlich, und es liegt am Jakobsweg) in ein hoffentlich angemessen dekadentes Hotel in Straßbourg, was ich zum Sonderpreis bekommen habe und in dem ich zwei Nächste bleibe. Es hat einen Pool und einen Fitnessraum.

Ach, und der Rhein hat sehr wunderschöne Ecken.

 

 

 

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