Mein neues Baby

Kennt Ihr das?
Wenn Ihr unerwartet ein Stückchen wachst und plötzlich etwas ganz Neues das Spannendste auf der Welt ist?

So geht es mir mit Geschichten.

Als der Astronaut klein war, fand ich Sachbücher spannend. Und zwar NUR Sachbücher – ich bin da sehr digital. Ich konnte mir kaum vorstellen, jemals wieder etwas anderes zu lesen als Sachbücher über Entwicklungspsychologie.
Und das mir, die ich als Kind tage- und nächtelang mit Hanni und Nanni in Lindenhof war. Und mit Atréju und Bastian in Phantásien. Und an vielen vielen anderen Orten in meinem Kopf.

Der Astronaut wurde größer, und ich stellte fest: Ich liebe Geschichten immer noch. Ich stellte auch fest: Die Sachbücher, die ich mag, sind die, die Geschichten erzählen.
Immerhin konnte ich mir jetzt vorstellen, anderes zu lesen als Sachbücher oder Petterson und Findus. Etwas anderes zu schreiben war immer noch unvorstellbar.

Bis Nicholas kam.
Plötzlich war er in meinem Kopf, und mit ihm eine ganze spannende Geschichte.
Ich konnte nichts anderes tun als sie aufzuschreiben. Tags. Nachts. Immer.
Der Astronaut hat ständig Fertigpizza zum Mittagessen bekommen, weil ich den ganzen Vormittag in meinem Buch war…

Jetzt ist mein erster All-age-Roman fertig, und die ersten beiden Feedbacks von Testlesern sind da.

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„Ich bin einerseits froh, dass es vorbei ist – das Buch hat mich letzte Woche ein paar Mal um den Nachtschlaf gebracht“, schreibt eine Journalistenkollegin. „Andererseits habe ich Nicholas und die anderen in der kurzen Zeit so lieb gewonnen, dass ich nun gern wüsste, was sie wohl gerade so machen…“

Ich wünschte, ich könnte euch schon mehr erzählen. 🙂

Morgen bin ich in Frankfurt auf der Buchmesse und suche ein Zuhause für den Roman.
Drückt mir die Daumen!

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