Salzburg

Wildworldtour, Salzburg -> nicht nach Vöcklamarkt

Heute Morgen hatten wir eine sehr schöne Slow-Family-Wild-World-Veranstaltung, von der es kein einziges Foto gibt. Aber genau wie bei der ersten Veranstaltung in Regensburg waren sowohl „neue Gesichter“ dabei als auch Menschen, die meine Arbeit schon seit vielen Jahren verfolgen. Entsprechend offen und schön waren die Gespräche nach der Veranstaltung.
Und dieses Mal hatte ich kein kaputtes Fahrrad, um das ich mich kümmern musste, war nicht leicht neben der Spur, niemand hat im Stau gestanden und niemand hat die Vortragskarten im Hotel vergessen.

Es war sehr, sehr schön.

Und der Gedanke, danach 50km nach Vöcklamarkt über die Berge und Höhen zu fahren, war sehr, sehr erschreckend.
Deswegen habe ich dann der netten Couchsurfing-Gastgeberin für heute Abend abgesagt und bleibe noch eine Nacht in Salzburg.

Das Radfahren habe ich statt dessen in Form einer kleinen, netten Radtour an der Salzach entlang ins Stadtzentrum „erledigt“.
Erkenntnis des heutigen Tages: Lesereise per Rad ist eigentlich ein Oxymoron.
Beim Radfahren – zumindest so, wie ich es mir gedacht habe – geht es um Entschleunigung, Entspannung und um das Surfen der Welle. Um das Ungeplante.
Mit Terminen geht aber das Ungeplante nicht, sondern da ist es wichtig, zu bestimmten Zeiten (aufgeräumt und ohne geplatzte Reifen) an bestimmten Orten zu sein.
Morgen also mit dem Zug nach Wien. Geplant.

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