Seaside

Tettnang → Konstanz → Kreuzlingen

 


Ich mag ja die Bodenseegegend. Alles ist sehr schön fast flach.
Heute gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Dem Rad geht es gut.
Heute schien bis nachmittags die Sonne. Es ist kühl.

Ich bin durch einen Ort namens »Flughafen« gefahren. (Fairerweise muss ich sagen, dass dort tatsächlich der Flughafen von Friedrichshafen war.) Das Highlight von gestern war ein Ort mit dem Namen »Bierkeller«.

Das Fahrrad hat seine erste Schiffspassage mit Bravour gemeistert, Konstanz ist eine okaye Stadt, wenn man ein beladenes Rad dabei hat und sich nichts angucken kann. Ich war immerhin im »Voglhaus«, einem der beliebtesten Cafés in der Stadt. Die Auswahl hatte viel damit zu tun, ob es möglich war, das Rad so zu parken, dass ich es von meinem Platz aus sehen konnte.

Ich wollte eigentlich wieder couchsurfen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich die nächsten drei Nächte irgendwo zu Gast bin und Kopfweh hatte und mein Zeug loswerden wollte, habe ich mir dann spontan ein Hotelzimmer genommen. In der Schweiz. (Das ist sehr cool in Konstanz/Kreuzlingen. Ich bin heute dreimal über die Grenze gefahren.)

»Aber das Zimmer ist klein«, meinte der Mann an der Rezeption.
»Macht nix, ich brauche nur ein Bett.«
»Aber es ist wirklich sehr klein.«
»Egal.«
Dafür kostete es nicht besonders viel, und ich war das Geraffel los. (Es IST sehr klein, ich schätze, inklusive Duschbad vielleicht 7m². Dafür hat es einen Balkon, den ich nutzen könnte, würde es nicht regnen.)

Morgen früh nach dem Frühstück werde ich noch mal nach Deutschland fahren und Konstanz ohne Gepäck am Hacken versuchen lieben zu lernen. Und einen Adapter für die interessanten Schweizer Steckdosen organisieren, damit ich den Rechner tanken kann, während ich dort bin.

Vielleicht fahre ich auch noch ein paar mal über die Grenze hin und her, einfach, weil es so lustig ist.
Interessant übrigens, jedenfalls für mich. Die Schweiz fühlt sich, im Gegensatz zu Österreich, tatsächlich wie Ausland an. Vielleicht, weil die Sprache tatsächlich sehr anders ist und das Geld anders aussieht.

Tagesbilanz an gefahrenen Kilometern: 35. War nicht anstrengend. Ich kann also die geplanten Strecken locker hochschrauben, solange es keine blöden Berge gibt.

Update vom Rechner: Er läuft und läuft und läuft. Dafür war er heute dann auf einmal der Meinung, er müsse sich in den Flugmodus begeben. Es hat eine Stunde und diverse Google-Suchen gebraucht, bis ich ihn davon abgebracht hatte.

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