So ist das also

Wildworldtour: Winterthur -> Hausen -> Bad Bellingen

Das also ist der Unterschied zwischen Fahrradfahren um des Fahrens willen und Fahrradfahren um des Ankommens willen.
So ist also Radfahren.
Es ist … gut. Froh. Unangestrengt.
Wie fein, dass ich nicht von Basel nach Hause gefahren bin, wie ich in den letzten Tagen ungefähr zehn Millionen mal oder so überlegt habe!

Gestern Morgen: Winterthur nach Brugg mit dem Zug. Die Schweizer wissen, wie man das macht mit den Fahrrädern und den Zügen. Viel Platz, ebenerdiger Einstieg. Alles sehr entspannt.
Gestern Abend Lesung bei der Familiesach in Hausen. Interessierte Zuhörer, feiner Raum, und Sara war eine großartige Gastgeberin.

Heute Morgen: Brugg nach Basel mit dem Zug. Die Schweizer wissen wirklich, wie man das macht mit den Fahrrädern und den Zügen.
Bis ich aus Basel und Weil am Rhein rausgefunden und auf den Radweg am Rhein gefunden hatte, waren schon 15km oder so vergangen. Aber heute war das gar nicht schlimm. Ich hatte keinen Termin. Es gab keine Berge. Die Sonne schien sogar ein bisschen, und für eine halbe Stunde konnte ich meine Jacke ausziehen.
Das Rheinufer ist wild und wunderschön.

Jetzt bin ich in einem kleinen, sehr bürgerlichen Hotel in Bad Bellingen, Tagessoll irgendwie nich nicht ganz erreicht, aber der Akku meine Telefons war alle, und ich wollte Wäsche waschen, und es gibt in Bad Bellingen eine Therme, wo ich dann morgen früh mal hingehen werde. Oder vielleicht heute Abend noch, nachdem ich mir irgendwo etwas zu essen organisiert habe.
Oder ich hole das Rad nochmal vor und fahre ohne Gepäck, nur so, einfach noch ein bisschen rum. Mal sehen.

Kommentare sind geschlossen.