Wien in 75 Eissorten

Wien

Es tut mir leid.
Ich habe es wirklich versucht.
Aber mehr als acht Kugeln an zwei Tagen war beim besten Willen nicht drin. Nicht mal, obwohl das Zum-Eis-hin-und-vom-Eis-wieder-zurück-Fahren (wie auch immer man das schreibt) mehr Energie verbraucht hat als im Eis selbst drin war.

Hier dennoch der sehr wichtige Bericht:

Gestern:
Salted Chocolate und Carrotcake – beides unglaublich lecker. Ich will zehn Kilo mit nach Hause nehmen
Haselnuss und … was war das andere noch? Ach ja. Salted Pretzel. Haselnuss war super, Salted Pretzel okay.

Heute:
Sunny (Keine Ahnung, was das genau war, ich habe leider die Erklärung nicht verstanden und mich nicht getraut, ein zweites Mal nachzufragen. Irgendwas Fruchtiges.) und Basilikum. Sunny war lecker, Basilikum zum Reinlegen.
Kaffeetschi mit Schokolade und Cookies. Gleiches Spiel. Cookies war gut, Kaffeetschi ein Traum.

Alles in Allem glaube ich, ist es sehr gut, dass ich nicht in Wien wohne. Ich würde bei Veganista Ice arm werden und morgen nicht mehr durch die Türen passen. Oder spätestens übermorgen.

Zwischen Eis 1 und Eis 2 war ich heute einfach durch die Stadt radeln und das Flair erleben. Eigentlich wollte ich in die Monet-Ausstellung, aber da war es mir letzten Endes dann zu österlich voll, so dass ich mir nur ein Notizheft mit dem Seerosenteich auf dem Umschlag gekauft habe.

Auf dem Heimweg habe ich kurz im Prater (der PRATER! Ich sagte es! Ich will auch so einen Park zu Hause haben!) … im Prater Pause gemacht, mich auf eine Bank gelegt und in die Frühlingsbäume geguckt, dann bin ich zurück ins Hotel gefahren, um noch eine Runde in mein neues Seerosenheft zu schreiben.

Das war’s.
Viel Fahrrad, viel Eis, viel Wien.

Oh, und ich merke, dass ich besser werde im Radfahren.
Die 12km-Strecke zwischen Innenstadt und Hotel ist sehr unaufregend geworden (finden meine Beine und meine Kondition. Mein Hintern diskutiert noch). Erstaunlich, wie schnell man sich dann doch an sowas gewöhnen kann.

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